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Geschichte

HPZ St. Laurentius-Warburg
Stiepenweg 70
34414 Warburg
T 05641 93 0

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1962
Grundsteinlegung durch H. H. Erzbischof Dr. Lorenz Jäger. 

1966
Eröffnung des Heimes am 1. Dezember 1966 unter der Trägerschaft des Vereins für Caritasheime des Erzbistums Paderborn e. V.
Von Anfang an gehören auch Ordensschwestern der Salzkottener Franziskanerinnen zu den Pionieren dieser Einrichtung. Nach und nach bietet das St. Laurentius-Heim in Warburg 447 Menschen mit geistiger Behinderung unterschiedlichen Grades und Mehrfachbehinderung einen Platz.
Dazu gehören Kinder, Jugendliche und Erwachsene.

1969
Eröffnung der Privaten Sonderschule für Geistigbehinderte im St. Laurentius-Heim. 

1972
Um allen Heimbewohnern eine Förderung zuteil werden zu lassen, wird die Schule am 6. Januar 1972 in eine Krankenhausschule umgewandelt.
Dieser Status ist im Vergleich zu anderen Sonderschulen relativ selten und rührt daher, dass das St. Laurentius-Heim anfangs mit 150 geförderten und 297 nicht geförderten Plätzen ein Krankenhaus ist.
Bei der fachlichen Ausrichtung Psychiatrie, Neurologie, Kinderheilkunde und Allgemeinmedizin ist eine ständige medizinische Betreuung der Menschen mit Behinderung gewährleistet.

1974
Die Kirche des St. Laurentius-Heimes wird durch H. H. Erzbischof Dr. Johannes Joachim Degenhardt eingeweiht.

1975
Eröffnung der Schwimm-,Turn- und Reithalle als Therapie- und Freizeitangebot.

1984
Eröffnung der Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM).

1994
Am 1. Januar 1994 wird das St. Laurentius-Heim aus dem Krankenhausplan des Landes NRW herausgenommen. Der medizinisch-therapeutische Dienst bleibt im Rahmen einer Auffangkonzeption durch Institutsermächtigung bestehen.
Ab diesem Jahr erfolgt die Umstrukturierung in ein Heilpädagogisches Behinderten-Zentrum. Ziel der Auffangkonzeption ist, durch dezentrale Wohnformen die Integration der Menschen mit Behinderung zu verbessern.

1996
Beginn der Umsetzung der Auffangkonzeption mit Bildung der ersten Außenwohngemeinschaft in Germete. In den Jahren darauf werden weitere in der Kernstadt und den umliegenden Ortschaften eingerichtet.
In der Zeit von 1996 bis 2006 werden insgesamt 130 Außenwohnplätze geschaffen, die den Menschen mit Behinderung eine bedeutend bessere Lebensqualität ermöglichen.

1998
Gründung des Fördervereins.

2001
Zum 1. August 2001 erhält die Laurentius-Schule eine Statuserweiterung zur Schule für geistig Behinderte.
Der Name lautet Laurentius-Schule, private Schule für Kranke und Geistigbehinderte (Sonderschule).
Aufbau der Tagesförderstätte. Schaffung eines tagesstrukturierenden Angebotes für erwachsene Menschen mit hohem Hilfebedarf.

2002
Beginn der Sanierung der Kerneinrichtung.
Konzeptionelle Schwerpunktlegung Therapeutisches Wohnen für Erwachsene und Therapeutisches Wohnen für Kinder und Jugendliche mit dem Bezug der Häuser St. Theresa (2002) und St. Elisabeth (2004).

2005
Namensänderung in Heilpädagogisches Therapie- und Förderzentrum St. Laurentius-Warburg (HPZ St. Laurentius-Warburg).
Seit dem Schuljahr 2005/2006 ist die Laurentius-Schule eine Schule für Kranke und Förderschule - Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung.
Das HPZ St. Laurentius-Warburg schließt mit dem Landschaftsverband Westfalen-Lippe eine Zielvereinbarung, die den Abbau von 47 Wohnplätzen für Erwachsene bis zum Jahr 2010 beinhaltet.
Ergänzend zu den stationären Wohnformen bietet der Träger in den Kreisen Paderborn und Höxter Ambulante Wohn- und Betreuungsformen (Ambulant Betreutes Wohnen, Betreutes Wohnen in Gastfamilien - Familienpflege und Familienunterstützender Dienst) an. Unterstützung und Begleitung ermöglicht er durch die Kontakt- und Beratungsstellen für Menschen mit Behinderung und deren Angehörige.
Der Träger richtet den Sitz des Geschäftsbereichs Wohnen/Heilpädagogik im HPZ St. Laurentius-Warburg ein.

2006
Namensänderung des Trägers in Caritas Wohn- und Werkstätten im Erzbistum Paderborn e. V.
Abschluss der Arbeiten um die Auffangkonzeption (Bezug der 10. Außenwohngemeinschaft).
Sanierung der Trinkwasserversorgungsanlagen und der Heizzentrale.

2007
Bezug des neuen Hauses Philipp Neri für Kinder und Jugendliche.

2008
Seit dem Schuljahr 2008/2009 ist die Laurentius-Schule eine Förderschule mit den Förderschwerpunkten Geistige Entwicklung und Körperliche und motorische Entwicklung.

2009
Inbetriebnahme der neuen Schulungs- und Begegnungsstätte Haus Bethlehem.
Bezug des Ersatzwohnhauses Stella Maris.
Architektenwettbewerb Wohnlandschaft als Ersatz für die Häuser St. Sebastian und St. Markus.

2010
Mit dem 1. Januar 2010 wird die bestehende Rechtsform des Unternehmens CWW Paderborn ergänzt. Aus dem bisherigen Geschäftsbereich Wohnen/Heilpädagogik wird eine gemeinnützige Gesellschaft mit beschränkter Haftung - Caritas Wohnen im Erzbistum Paderborn gem. GmbH. Der zwischenzeitlich bestellte Geschäftsführer der neu gegründeten gem. GmbH fungiert gleichzeitig als Vorstandsvorsitzender des hauptamtlichen Vorstandes des CWW Paderborn.

 

Stand Februar 2010